VERBRAUCHERTIPP

Wege ins Internet

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Wer von zuhause aus arbeitet, das Internet nutzt, um Musik zu empfangen oder Filme zu sehen, kommt um einen Internetanbieter für das Festnetz nicht herum. Entscheidende Vergleichsparameter sind dann Up- und Downloadgeschwindigkeiten.

Permanent online zu sein, ist mittlerweile zum Grundbestandteil des modernen Lebens geworden. Wie jedoch der Weg ins World Wide Web aussieht, dafür gibt es zig Möglichkeiten.

Der Klassiker: Internet zuhause

Der Klassiker, um „online“ zu gehen, ist das Internet, das zuhause verfügbar ist. Entscheidende Werte beim Preisvergleich der verschiedenen Anbieter sind Up- und Downloadgeschwindigkeiten, Anschlussoptionen per DSL oder Kabel-Internet sowie etwaige Boni, die die Anbieter on top anbieten. Dazu gehören Freimonate, Festnetz-Flatrates, Bonuszahlungen sowie die kostenfreie Nutzung von Film- oder Musikpaketen.

  • Geeignet für: Diese Variante des Weges ins Internet ist für all jene geeignet, die einen festen Wohnsitz haben und von zuhause aus oft im Internet sind. Welches Endgerät für die Internetnutzung verwendet wird, ist bei dieser Variante vollkommen unabhängig, denn auch per Tablet, Smartphone oder Laptop ist eine Einwahl ins Netz möglich.
  • Vorteile: Die Vorteile des festen Internetanschlusses zuhause bestehen in der Möglichkeit, die regional verfügbare Höchstgeschwindigkeit bestmöglich zu nutzen. Regelmäßig einen Speedtest zu absolvieren, ist in jedem Fall sinnvoll.
  • Nachteile: Der Internetanschluss zuhause ist räumlich begrenzt, was bedeutet: Im Internettarif zu surfen, ist nur zuhause möglich – oder eben soweit die Verbindungsstärke reicht.

Unterwegs online, Variante 1: USB-Sticks ermöglichen das Surfen mit dem Laptop

Mit einem USB-Surfstick lässt sich das Internet auch ohne Hotspot mobil einfangen.

Wer unterwegs ins Netz möchte, der kann das Glück haben, sich in der Nähe eines Hotspots zu befinden. In Ludwigshafen gibt es 54 WLAN-Hotspots, die einen bequemen Weg ins Netz ermöglichen. Wer sich jedoch gerade nicht in einem der Hotspot-Cafés befindet oder fernab der FON-Hotspots ist, braucht eine Alternativlösung, die sich vergleichsweise einfach umsetzen lässt: Sim-Karte in den USB-Suftstick und online gehen.

  • Geeignet für: Wer sich als Freelancer oder Student gerne den Laptop schnappt, um im Park zu lernen oder zu arbeiten, gewinnt mithilfe eines USB-Surfsticks ungeahnte Freiheiten. Einige Anbieter offerieren spezielle Tarife für diesen Verwendungszweck, darüber hinaus funktioniert dieser Weg ins Internet auch mithilfe einiger Smartphone-Karten.
  • Vorteile: Die Unabhängigkeit von Raum und Hotspot ist der größte Vorteil dieser Möglichkeit, im Internet zu surfen.
  • Nachteile: Bevor der USB-Surfstick funktionieren kann, muss er gekauft und mit der passenden Tarifkarte ausgestattet werden.

Tipp: Mittlerweile gibt es eine technische Alternative zum USB-Surfstick – den tragbaren LTE-Router. Der kleine Kasten ist nach wie vor handlich und bietet darüber hinaus den Vorteil, dass der Nutzer direkt mehrere Geräte mit dem Internet verbinden kann. Das bedeutet: Während der USB-Stick in einem Laptop für Verbindung ins Netz sorgt, fungiert der tragbare LTE-Router wie der stationäre Router zuhause. Diese Variante ist vor allem dann eine sinnvolle Option, wenn eine Familie oder eine Gruppe von Freunden zum Campen reist. Aber Achtung: Auch der LTE-Router braucht Strom. Ein Ladekabel oder ein Akkupack sollten dann zwingend parat sein.

Unterwegs online, Variante 2: das Smartphone als Hotspot

Wer das Smartphone als Hotspot nutzt, kann so mit dem Laptop oder dem Tablet im Internet surfen.

Wer ohne große Vorbereitungszeit unterwegs ist und sich außerhalb eines regionalen Hotspots bewegt, der muss nicht darauf verzichten, mit einem komfortableren Endgerät wie dem eigenen Smartphone online zu gehen. Nötig ist das Smartphone für diese Variante dennoch, denn es muss als Ersatz-Hotspot funktionieren.

  • Geeignet für: Wer sich spontan für das Arbeiten oder Lernen im Freien entschieden hat, der kann kurzfristig die Option nutzen, das Smartphone zum Hotspot zu machen. Bei einem iPhone führt der Weg dabei über die Einstellungen hin zum „persönlichen Hotspot“. Bei einem Android-Smartphone ist ein Schritt mehr zu gehen: von den Einstellungen über die Verbindungen hin zum Mobilen Hotspot (Tethering).
  • Vorteile: Das Smartphone als Hotspot zu nutzen, bietet noch mehr Flexibilität als nach einem Hotspot zu suchen oder einen USB-Surfstick zu nutzen, denn das Smartphone befindet sich in aller Regel immer in der Hosentasche.
  • Nachteile: Die praktische Option, das Smartphone als Hotspot zu nutzen, kann ins Geld gehen, wenn der Handyvertrag keine Internet-Flatrate umfasst. Zudem frisst diese praktische Option richtig viel Akku. Ein Akkupack für unterwegs könnte dieses Problem jedoch lösen.

Ins Netz mit dem Smartphone oder mit einem anderen Device? Eine Abwägung

Natürlich ist der allereinfachste Weg, um im Internet zu surfen, via Smartphone. Das wiederum bedeutet: Über den vereinbarten (abgeschlossenen) Handyvertrag oder mithilfe einer Prepaid-Karte wird die Internet-Nutzung per Smartphone möglich. Für das Schreiben von kurzen Mails und Nachrichten sowie für die Nutzung von Apps ist dieses Endgerät und diese Möglichkeit, ins Internet gelangen, in jedem Fall ausreichend. Nur wer das Internet braucht, um zu arbeiten oder um zu lernen (zu studieren), der begrüßt in der Regel ein komfortables Gerät, wie etwa ein Tablet oder ein Laptop

– und für eben diese Fälle muss mittlerweile auch außerhalb der eigenen vier Wände nicht mehr auf das Internet verzichtet werden.

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