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Orchideen gießen: Drei Eiswürfel pro Woche reichen schon aus

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Von: Jasmin Farah

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Orchideen sind die beliebtesten Zimmerpflanzen hierzulande. Damit sie gedeihen können, muss man sie gut pflegen. Doch Gießen geht schneller als gedacht.

München – Pink, violett oder weiß: Orchideen kommen in verschiedenen Farben daher und sorgen in den eigenen Wänden für einen farbenfrohen Hingucker. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass Orchideengewächse zu den beliebtesten Zimmerpflanzen bei uns zählen. Besonders häufig ist in Wohnungen die Schmetterlingsorchidee, auch Phalaenopsis genannt, zu finden.

Orchideen gießen: Drei Eiswürfel pro Woche reichen bereits aus

Sie ist besonders pflegeleicht und lässt sich gut mit Grünpflanzen wie der Monstera deliciosa kombinieren*, um dem eigenen Zuhause ein Hauch von Exotik zu verleihen. Damit Ihre Orchideen herrlich blühen können, sollten Sie am besten sonnige, helle Standorte wählen, etwa auf einer Fensterbank. Achten Sie aber darauf, dass die Zimmerpflanze wiederum nicht zu viel Sonne abbekommt, denn das gefällt der Orchidee auch nicht.

Eine junge Frau hält eine Orchidee in die Kamera. (Symbolbild)
Orchideen gelten als schwierige Zimmerpflanzen. Ihrer Beliebtheit tut das keinen Abbruch. (Symbolbild) © Monika Skolimowska/dpa

Was das Gießen anbelangt, ist die Orchidee auch etwas pingelig. Sie mag am liebsten nur zimmerwarmes und kalkfreies Wasser. Das Substrat darf aber nicht zu feucht sein, hier gilt also nicht: viel hilft viel! Ansonsten staut sich die Nässe und die Orchidee beginnt, zu faulen*. Daher sollten Sie das exotische Gewächs nur sparsam gießen. Doch wie oft braucht meine Orchidee Wassernachschub?

Orchideen gießen: Eiswürfel sind pflegeleichte Alternative

Anstatt sie einmal pro Woche zu gießen, sollten Sie die Woche über Ihre Pflanze beobachten, wann es wieder Zeit ist. Grundsätzlich ist es wichtig, wenn Sie Orchideen bewässern, darauf zu achten, dass Sie keine Stelle vergessen und alles gleichmäßig begießen*. Anschließend lassen Sie so lange Zeit bis zum nächsten Gießen verstreichen, bis die Pflanze das ganze Wasser aufgenommen hat und sie wieder trocken geworden ist.

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Wann es so weit ist, testen Sie ganz einfach, indem Sie einen Finger behutsam in das Substrat stecken, etwa so tief bis zum ersten Fingerknöchel. Fühlt sich die Erde komplett trocken an, sollten Sie die Orchidee gießen*. Wenn Sie das nicht möchten, können Sie hierzu auch einfach das eine Ende eines Stifts, ein Holzstäbchen oder das Ende einer Gabel benutzen. Klebt Erde daran, nachdem Sie den Gegenstand wieder herausziehen, können Sie ruhig noch etwas mit dem Bewässern warten.

Eine weitere und pflegeleichte Alternative ist es, Eiswürfel zu verwenden*. Einmal die Woche platzieren Sie dazu einfach drei Eiswürfel auf die Erde der Topfmitte um die Pflanze herum. Achten Sie darauf, dass das Eis nicht die Blätter berühren. Wenn es schmilzt, versorgt es die Orchidee gleichmäßig mit genug Feuchtigkeit.

Orchideen gießen: Wann der richtige Zeitpunkt ist

Grundsätzlich empfehlen Experten zudem, Orchideen besser morgens zu gießen*. Dadurch können etwaige Wasserspritzer auf den Blättern schneller verdunsten, wenn es tagsüber wärmer wird. Ansonsten sollten Sie diese besser mit einem Mikrofasertuch oder einem Küchenpapier schnell wegwischen, ansonsten droht auf Dauer wieder Fäulnis.

Abschließend noch ein Tipp: Die Luft im Zimmer darf nie zu trocken sein*. Schließlich ist die Orchidee ursprünglich im tropischen Regenwald beheimatet. Daher ist es ratsam, zumindest die Blätter der Pflanze regelmäßig mit Wasser zu besprühen. *RUHR24 und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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