Experten geben Rat

Höher spülen, tiefer kochen: Tipps zur Küchenplanung

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Bei der Küchenarbeit auf einer durchgehend ebenen Arbeitsplatte kann es langfristig zu Rückenschmerzen kommen (Symbolfoto).

Mannheim – Arbeit in der Küche ist nicht nur lästig, sondern kann auch ganz schön auf den Rücken gehen. Deswegen sollte man schon bei der Planung auf einige Dinge achten:

Früher reihten sich in der Küche Schrank an Schrank aneinander, eine durchgehende Arbeitsplatte dazwischen.

Mittlerweile wird das oft anders geplant – so soll Rückenschmerzen von der Hausarbeit vorgebeugt werden. Denn ständiges Bücken oder dauerhaftes krummes Stehen belastet die Rückenmuskulatur und die Bandscheiben. 

Die Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche in Mannheim rät daher, die Arbeitsplatte zu 'durchbrechen'. Ergonomisch sinnvoller sei es, verschiedene Arbeitsplätze stufenweise abzusetzen. So sollte der Herd tiefer liegen als die Spüle. Denn während beim Topf aus ergonomischer Sicht der Gefäßrand die Arbeitsebene ist – also da, wo die Hand hinreichen muss –, ist es beim Spülbecken der Boden.

Der Rat: Die optimale Arbeitsebene für die Vorbereitungszone und das Spülbecken liegt 10 bis 15 Zentimeter unterhalb des Ellenbogens, für den Kochbereich sind es 25 Zentimeter. Arbeiten zwei unterschiedlich große Menschen in der Küche, kann der Idealwert um 5 Zentimeter nach unten oder 10 Zentimeter nach oben abweichen – oder man leistet sich höhenverstellbare Möbel.

dpa/sag

Quelle: Mannheim24

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