Das bringt das intelligente Zuhause

Energieeffizienz, Sicherheit und maximaler Komfort: Das Smart Home

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Nach dem Telefon und dem TV werden nun auch unsere Wohnungen und Häuser smart. Doch was bedeutet das eigentlich und wie funktioniert das Ganze?

Grundlagen des Smart Home

Unsere Häuser und Wohnungen sollen wirtschaftlich, nachhaltig und energieeffizient sein. Das hat zu einem stetig wachsenden Markt für technisch unterstütztes Wohnen geführt. So gewähren einzelne Produkte und die Vernetzung von Haustechnik, Haushaltsgeräten und Dienstleistungen eine immer weiterführende Hausautomatisierung. Dabei sollen die technischen Lösungen intelligent (englisch=smart), intuitiv und sicher zusammen spielen.

Ziele der Hausautomatisierung sind:

  • Energieverbrauch senken 
  • Gebäude / Wohnung absichern 
  • Wohnkomfort steigen

Wie funktioniert das Smart Home?

Die Funktion basiert auf dem Zusammenspiel mehrerer Elemente, welche die Smart Home Systeme erst lebendig werden lassen. 

1. Aktoren 

Aktoren sind sogenannte Endgeräte, welche in die intelligente Steuerung einbezogen werden wie zum Beispiel Lüftungsanlagen, Rollläden und Jalousien, Lampen und Heizthermostate. Aber auch TV, Stereoanlage, Lautsprecher sowie Waschmaschine lassen sich mit dem Smart Home System vernetzen.

2. Eingabegeräte 

Hierbei handelt es sich entweder um Raumtemperaturregler und Lichtschalter oder aber um Smartphone und Tablet mit einer entsprechenden Smart Home App. Diese Schnittstellen ermöglichen die Steuerung und Kontrolle der gewünschten Parameter bezüglich der Beleuchtung, Raumtemperatur und ähnlichem.

3. Sensoren 

Diese Bauteile kontrollieren bzw. messen die Raumumgebung und Anwesenheit von Personen und geben die Daten an das Netzwerk weiter.

4. Gateway 

Das ist die zentrale Steuereinheit des Smart Home Systems. Hier kommen die Daten der Sensoren an und werden analysiert und entsprechende Befehle an die Aktoren gesendet. Das Gateway ist das Gehirn der vernetzten Einheiten und ermöglicht die gemeinsame Kommunikation aller beteiligten Elemente. Über die Eingabegeräte ist man in der Lage, das Gateway anzusteuern. Parallel dazu ist eine manuelle Steuerung der einzelnen Geräte möglich.

5. Netzwerk 

Das Netzwerk besteht entweder aus Kabeln oder erfolgt per Funk. Wobei einige Systeme in der Lage sind, das bereits vorhandene Stromnetz zu nutzen. Kabelgebundene Geräte benötigen ein Kabelnetzwerk, was bei einem Neubau gleich mit eingebunden werden kann. Für eine Modernisierung eignen sich die funkbasierten Geräte besser. Besonders für Mietwohnungen bieten sich diese Systeme an, da sie bei einem Umzug problemlos mitgenommen werden können.

Was kostet ein Smart Home?

Die Kosten eines Smart Home Systems sind abhängig zum einen von dem Vernetzungssystem und zum anderen von den Endgeräten, die man installieren möchte. So kann man mit einer Grundausstattung bzw. einem Einstiegssystem, wie sie hier bei https://www.homeandsmart.de/ vorgestellt werden, für wenige hundert Euro beginnen. Dafür ist ein offenes System vorzuziehen, denn dieses kann nach und nach bei Bedarf mit anderen Geräten jederzeit erweitert werden.

Die kabelbasierten Systeme sind grundsätzlich teurer als solche, die mit Funk arbeiten. Da kommen gut und gerne schon mal mehrere tausend Euro zusammen. Und nach oben gibt es auch hier keine Grenzen.

Was unterscheidet offene und geschlossene Smart Home Systeme?

  • Offene Systeme Sie haben einen Standard, der von Anbietern verschiedener Systeme unterstützt wird, sodass es möglich ist, verschiedene Produkte von unterschiedlichen Herstellern in das Smart Home System zu integrieren.
  • Geschlossene Systeme Sie sind mit den Geräten anderer Hersteller nicht kompatibel, sodass keine Geräte von anderen Herstellern nutzbar sind.

Energiesparen mit Smart Home Systemen

Wie hoch das Energieersparnis ausfällt lässt sich pauschal nicht sagen, denn das ist abhängig vom individuellen Verhalten der Nutzer, der Wohnumgebung bzw. Bausubstanz, des Gebäudes und natürlich der vorhandenen Smart Home Ausstattung.

Dennoch kann die Steuerung der Heizung ein Energiesparpotenzial von bis zu acht Prozent ausmachen, vor allem bei denjenigen, die die Heizung bis dato per Hand geregelt haben. 

Die Steuerung von elektrischen Geräten hat kein nennenswertes Energieersparnis zur Folge, trägt aber deutlich zum Wohnkomfort bei.

Fazit

Ein Smart Home System kann mit seiner intelligenten Vernetzung das Wohnen sicherer und komfortabler gestalten und dabei auch noch Energie und Zeit sparen. Ein Smart Home System kann sowohl in einer Mietwohnung als auch bei einer Hausmodernisierung oder einem Neubau bereits für wenige hundert Euro installiert werden. Für die Flexibilität des Kunden sind offene Systeme bestens geeignet.

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