In Psychiatrie gebracht

22-Jähriger hängt Hakenkreuzflaggen in Wald bei Weinheim auf

Fichten und eine Buche stehen im Nationalpark Schwarzwald im Nebel.
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Ein Mann hängte in einem Wald bei Weinheim Hakenkreuzflaggen auf - gekleidet in schwarzer Uniform und mit Hakenkreuzbinde (Symbolbild).

Polizisten haben bei Weinheim einen Mann verhaftet, der im Wald Hakenkreuzfahnen aufgehängt hatte. Bereits in der Stadt war der mit einem Schwert bewaffnete 22-Jährige aufgefallen.

Weinheim - Die Polizei in Baden-Württemberg hat immer wieder mit männlichen Einzeltätern zu tun, die durch Gewalt oder Randale auffällig werden. Die Maßnahmen gegen das Coronavirus haben nicht gerade dazu beigetragen, gewaltbereite oder psychisch labile Männer zu besänftigen. Das musste die Polizei jetzt wieder bei Weinheim feststellen.

Dort hängte ein 22-Jähriger Hakenkreuzfahnen in einem Wald auf - gekleidet in schwarzer Uniform und mit Schwert bewaffnet. Der Mann ließ sich allerdings widerstandslos festnehmen und wurde in eine Fachklinik für psychische Erkrankungen gebracht.

Auch das Landespolizeipräsidium Stuttgart hat regelmäßig mit solchen Fällen zu tun. Zuletzt hatte es die Stuttgarter Polizei mit nächtlichen Ausschreitungen zu tun - junge Männer zogen randalierend durch die Stadt.

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