Augenzeugen sind geschockt 

Was Vater an gefährlicher Klippe mit Baby macht, ist unfassbar!

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Was ein Vater mit seinem Baby gemacht hat, schockiert.

Die Besucher der Seven Sisters Klippe in Eastbourne England waren geschockt. Ein Mann stand am Rand und hielt seinen kleinen Sohn über den Abgrund. Unverantwortlich!

Eastbourne - Viele haben noch die Bilder von Michael Jackson (†50) im Kopf, als er seinen Sohn Blanket über die Brüstung eines Balkons im Berliner Adlon Hotel hielt. Die Aufschreie waren groß und so auch jetzt wieder am Osterwochenende in England. Ein Mann steht am Rand der über 100 Meter hohen Seven-Sisters-Klippe, sein kleines Kind im Arm. Ungesichert hält er es über den Abgrund, damit es auf den Strand darunter sehen kann. Eine falsche Bewegung und beide Leben nehmen ein abruptes Ende.

Die Seven-Sisters-Klippe ist unberechenbar und forderte schon ein Todesopfer

Das Foto des Mannes ging durch viele englische Zeitungen und sorgte für große Aufregung. Nicht nur, weil der Familienvater mit seinem Kind unverantwortlich umgeht, sondern weil die Seven-Sisters-Klippe dafür bekannt ist, unvorhersehbar zu sein. Erst vor zwei Jahren sind 50.000 Tonnen Gestein einfach abgebrochen und in die Tiefe gestürzt. Und im selben Jahr starb ein südkoreanischer Student, der am Rand der Klippe ein Foto schießen wollte. Er stürzte damals in den Tod.

Immer wieder ignorieren Besucher die Warnhinweise, die entlang der Klippenkante aufgestellt sind. Erst im Februar hat die Helikopter-Staffel der nationalen Polizei Englands (NPAS) ein Bild mit einem Warnhinweis veröffentlicht, auf dem eine Person seine Beine über die Kante baumeln lässt. Auch der National Trust - eine gemeinnützige Organisation für Denkmalschutz und Naturschutz - gab eine Warnung heraus. Es sei extrem gefährlich, am Rand der Klippe zu stehen. Man hoffe auf die Umsicht der Besucher.

259 Menschen starben in den vergangenen Jahren beim Selfiemachen

Immer wieder sterben Menschen überall auf der Welt, weil sie an gefährlichen Plätzen für Bilder posieren. Der lebensmüde Selfie-Trend hat zwischen 2011 und 2017 mindestens 259 Menschen weltweit das Leben gekostet, das geht aus einer Analyse hervor, die im „Journal of Family Medicine and Primary Care“ veröffentlicht wurde. Die Dunkelziffer dürfte aber weitaus größer sein. Deshalb fordern Experten immer wieder „Selfie-freie Zonen“ einzurichten.

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