Vorentscheidung über deutschen Vorsitz im UN-Menschenrechtsrat

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Der deutsche Botschafter beim Büro der Vereinten Nationen Genf, Joachim Rücker. Foto: Tim Brakemeier

Genf (dpa) - Deutschland strebt erstmals den Vorsitz des UN-Menschenrechtsrats an. Eine Vorentscheidung fällt in Genf, wenn die sogenannte westliche Staatengruppe über eine Unterstützung der Kandidatur des deutschen Botschafters beim Büro der Vereinten Nationen Genf, Joachim Rücker, berät.

Andere Bewerber gibt es bislang nicht. Die endgültige Entscheidung soll per Akklamation am 8. Dezember fallen. Deutschland würde den prestigeträchtigen Vorsitz am 1. Januar 2015 für ein Jahr übernehmen. Dem 2006 als Nachfolger der UN-Menschenrechtskommission gegründeten Gremium gehören 47 Mitglieder an.

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