Verdi will mit Lufthansa nicht über Betriebsrenten verhandeln

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Lufthansa hatte die bisherigen Regelungen zur Betriebsrente zum Jahresende 2013 gekündigt. Foto: Fredrik von Erichsen

Frankfurt/Main (dpa) - Bei der Lufthansa steht der nächste schwierige Tarifkonflikt an. Die Gewerkschaft Verdi verlangt für rund 33 000 Boden-Beschäftigte 5,5 Prozent mehr Geld.

Der eigentliche Konfliktpunkt ist aber wahrscheinlich die Weigerung der Gewerkschaft, mit Lufthansa in dieser Runde auch über die betriebliche Altersversorgung zu sprechen.

Lufthansa hatte die bisherigen Regelungen zur Betriebsrente zum Jahresende 2013 gekündigt, weil die Rentenzusagen auf einem Zinssatz oberhalb von 6 Prozent basierten, der aktuell am Kapitalmarkt nicht mehr zu erreichen sei. Der Dax-Konzern will den Mitarbeitern künftig nur noch feste Beiträge zu ihrer Alterssicherung zahlen. Bis zu einer Neuregelung gelten noch die alten Bestimmungen.

Der heftige Tarifstreit um die Vorruhestandsregelung für das Cockpit-Personal bleibt derweil ungelöst. Am Sonntag hatte sich der Flugbetrieb der Lufthansa auf den Langstrecken-Routen nach vier Tagen Streik zwar wieder normalisiert. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit drohte aber bereits weitere Ausstände für die Osterferien an.

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