Gericht soll sich ein Bild machen

Vater von NSU-Mordopfer beantragt Ortsbegehung

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Blick auf das Straßenschild Halitplatz, benannt nach dem Namen des Kasseler NSU-Mordofers Halit Yozgat in Kassel.

München - Im NSU-Prozess hat der Vater des Kasseler Mordopfers Halit Yozgat verlangt, dass das Gericht sich selbst ein Bild vom Tatort - einem Internetcafé - macht.

Der Verfassungsschützer Andreas T. gab an, nichts von dem Verbrechen mitbekommen zu haben, obwohl er zur Tatzeit in einem Nebenzimmer war. „Entweder hat Herr T. meinen Sohn Halit Yozgat getötet, oder er hat gesehen, wer ihn getötet hat“, sagte Vater Ismail am Dienstag vor dem Münchner Oberlandesgericht. T. müsse seinen toten Sohn hinter der Theke gesehen haben. Davon solle sich der Senat bei einer Besichtigung des Tatorts selbst überzeugen, forderte er.

dpa

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