UN: Geld zur Bekämpfung drohender Hungersnot im Südsudan fehlt

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Ein Kind wartet auf Essen in Mogadischu. In Somalia und im Südsudan droht eine Hungerkatastrophe. Foto: Dai Kurokawa

Juba (dpa) - Die Vereinten Nationen haben nach eigenen Angaben nur einen Bruchteil der nötigen Finanzmittel zur Bekämpfung einer drohenden Hungersnot im Südsudan. Bislang seien erst zwei Prozent der für dieses Jahr benötigten 1,3 Milliarden Dollar (1,15 Milliarden Euro) eingegangen.

Das erklärte der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe im Südsudan, Eugene Owusu. "Wenn wir jetzt nicht handeln können, wird die Lage viel schlimmer werden, und die nötigen Maßnahmen in den kommenden Monaten werden viel teurer werden", sagte er.

In dem seit Ende 2013 von einem Bürgerkrieg erschütterten Staat brauchen nach jüngsten UN-Angaben rund 2,8 Millionen Menschen - etwa ein Viertel der Bevölkerung - dringend Nahrungsmittelhilfe. Mindestens 40 000 Menschen sind demnach akut vom Hungertod bedroht.

Nun müssen schnell Hilfsmittel in die entlegenen Gebiete gebracht werden, die nach dem Beginn der Regenzeit im Juni aus Mangel an befestigten Straßen nicht mehr erreichbar sein werden, wie Owusu forderte.

UNOCHA-Pressemitteilung zur Finanzierung des Hilfseinsatzes im Südsudan

Überblick zur humanitären Lage im Südsudan

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