Höchsten Zahlen seit 2009

UN: Ein Viertel der zivilen Opfer in Afghanistan sind Kinder

+
Eine Mutter in Afghanistan (links) trauert an einem Grab um ihren Sohn.

Kabul - Nach Angaben der UN-Mission in Afghanistan sind 24 Prozent der zivilen Opfer im Afghanistan-Konflikt Kinder. Seit 2009 gab es innerhalb eines halben Jahres nie mehr Opfer.

Dem am Montag veröffentlichten UNAMA-Bericht zufolge starben in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 insgesamt 1601 Zivilisten, davon waren 388 Kinder. Zudem wurden mehr als 3560 Menschen verletzt, davon 1200 Kinder. Es sind dies die höchsten Halbjahreszahlen seit 2009.

Die UN bezeichnen diese hohe Zahl an toten und verletzten Kindern als „besorgniserregend und beschämend“ und fordern alle Konfliktparteien auf, Zivilisten besser zu schützen. Im Jahresvergleich gab es vier Prozent mehr Tote und Verletzte als von Januar bis Juni 2015. Aufständische waren den UN zufolge für 60 Prozent der Opfer verantwortlich, Regierungstruppen für knapp ein Viertel.

dpa

Meistgelesen

Letzte Umfragen vor der Bundestagswahl: Union und SPD verlieren

Letzte Umfragen vor der Bundestagswahl: Union und SPD verlieren

So sehen Sie die Bundestagswahl 2017 heute live im TV und im Livestream

So sehen Sie die Bundestagswahl 2017 heute live im TV und im Livestream

Wahlprogramm 2017 der AfD im Check: So schaffte es die Partei in den Bundestag

Wahlprogramm 2017 der AfD im Check: So schaffte es die Partei in den Bundestag

Hier finden Sie heute alle Ergebnisse des Wahlkreises Fürstenfeldbruck

Hier finden Sie heute alle Ergebnisse des Wahlkreises Fürstenfeldbruck

Diese Parteien treten heute bei der Bundestagswahl 2017 an

Diese Parteien treten heute bei der Bundestagswahl 2017 an

Was soll ich wählen? Hier finden Sie den Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017

Was soll ich wählen? Hier finden Sie den Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017

Kommentare