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Eine Merheit der Deutschen glaubt nicht an einen dauerhaften Erfolg der AfD. Foto: Armin Weigel/Archiv

Umfrage: Zweifel an Erfolg der AfD wachsen

Berlin - Der Streit in der AfD-Führung lässt bei den Bürgern Zweifel an einem langfristigen Erfolg der Partei wachsen. Im ZDF-Politbarometer gingen 63 Prozent der Befragten davon aus, dass die Partei nicht dauerhaft erfolgreich sein wird.

Bei einer Befragung Ende September waren es erst 56 Prozent gewesen. Nur 19 Prozent nehmen die AfD als eine in wichtigen Fragen geschlossene Partei wahr, für 40 Prozent vermittelt sie einen eher zerstrittenen Eindruck.

Parteimitglieder diskutieren derzeit öffentlich über die dominierende Rolle von Bernd Lucke, der die 2013 gegründete Partei gemeinsam mit Frauke Petry und Konrad Adam leitet. Nach dem Willen Luckes sollen die AfD-Mitglieder beim nächsten Parteitag beschließen, dass es künftig nur noch einen Parteivorsitzenden geben soll. Dagegen regt sich Widerstand.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die AfD laut dem am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer auf 6 Prozent. Das ist ein Prozentpunkt weniger als Mitte November. CDU/CSU verharren bei 41 Prozent, die SPD erreichte unverändert 26 Prozent, die Linke bliebe bei 8 Prozent. Dagegen könnten die Grünen erneut zulegen auf 11 Prozent (plus 1 Prozentpunkt).

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