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Ulrich Maly.

Nach zweijähriger Amtszeit

Ulrich Maly als Präsident des Deutschen Städtetags abgelöst

Dresden/Nürnberg - Der bisherige Chef des Deutschen Städtetags, Ulrich Maly (SPD), tritt nach zweijähriger Amtszeit turnusgemäß ins zweite Glied zurück.

Der Nürnberger Oberbürgermeister räumte am Donnerstag die Spitzenposition für die Rathaus-Chefin von Ludwigshafen, Eva Lohse (CDU). Die Hauptversammlung wählte sie in Dresden zur Präsidentin des Deutschen Städtetags. Maly, der seit 2013 an der Spitze gestanden hatte, wurde als Vizepräsident erneut ins Präsidium gewählt.

In die Riege der sechs Stellvertreter der Präsidentin wurde bei der Versammlung zudem erstmals der Augsburger OB Kurt Gribl (CSU) gewählt. Gribl gehört dem Städtetags-Präsidium zwar schon seit dem vergangenen Jahr an, hatte aber bislang noch keinen Stellvertreter-Posten inne. Nach Angaben der Augsburger Stadtverwaltung bekleidet damit erstmals überhaupt ein Augsburger Rathauschef das Amt eines Stellvertreters beim Deutschen Städtetag.

Der kommunale Dachverbandes sprach von einem „turnusmäßigen Wechsel“. SPD und Union wechseln sich bei der Besetzung des Präsidentenamtes ab. Die vierjährige SPD-Amtszeit geht dieses Jahr zu Ende, in den kommenden vier Jahren steht das Präsidentenamt den CDU/CSU-geführten Städten zu.

In Bayern wird Maly weiterhin die Interessen der größeren Städte vertreten: Seine zweite Amtszeit als bayerischer Städtetagspräsident endet erst 2017. Maly steht seit 2011 an der Spitze des Landesverbandes. Auf die Doppelbelastung als Präsident des Deutschen und es Bayerischen Städtetags angesprochen, hatte der Nürnberger OB stets betont: „Es handelt sich eh um die gleichen Themen“.

dpa

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