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Geplanter Abzug der US-Truppen aus Stuttgart polarisiert

US-Soldaten vor einer amerikanischen Flagge.
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12.000 der 36.000 in Deutschland stationierten US-Soldaten sollen abgezogen werden. (Symbolfoto)

Nach der Bekanntgabe der USA, große Teile ihrer Streitkräfte aus Deutschland abziehen zu wollen, herrscht in Stuttgart Verunsicherung. Politik und Wirtschaft fürchten negative Konsequenzen für die Region. Auf Twitter sind die Kommentatoren eher gegenteiliger Meinung.

Stuttgart - Die USA wollen 12.000 ihrer rund 36.000 in Deutschland stationierten Streitkräfte abziehen. Einer der betroffenen Standorte ist Stuttgart, wo sich die Kommandozentralen für die US-Truppen in Europa und Afrika befinden. In der Region befürchtet man nun negative Folgen für die Wirtschaft.

Wie BW24* berichtet, hängen auch viele Arbeitsplätze an den US-Stützpunkten in Stuttgart. Im Gegensatz zu Politik und Wirtschaft, begrüßt die Mehrheit der Kommentatoren auf Twitter die Pläne der USA.

Im Vorfeld versuchten die Ministerpräsidenten der betroffenen Bundesländer, den Teilabzug der US-Truppen zu verhindern. Winfried Kretschmann und seine Amtskollegen sollen zu diesem Zweck an 13 US-Senatoren geschrieben haben (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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