Syrien-Einsatz verteidigt

Steinmeier: "IS-Bedrohung endet nicht an Deutschlands Grenze"

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Frank-Walter Steinmeier

Berlin - Frank-Walter Steinmeier hat den Syrien-Einsatz der Bundeswehr verteidigt. Allerdings schloss er eine Sache gleichzeitig aus.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) verteidigt den Einsatz der Bundeswehr. „Die Bedrohung durch (die Terrormiliz) IS endet nicht an Deutschlands Grenzen. Deshalb kann die Antwort nicht heißen: Türen schließen, Rollläden runterziehen, Licht ausschalten und hoffen, dass es nur den Nachbarn trifft, bei dem das Licht noch brennt“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). „Dieses zynische Kalkül würde weder den Bürgerkrieg in Syrien beenden noch die Terroristen von ihren Gräueltaten abhalten.“ Die Entsendung deutscher Bodentruppen schloss Steinmeier allerdings aus. In dieser Frage sei er sich mit SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel völlig einig.

Die Bundeswehr unterstützt seit Mitte Dezember die Luftangriffe gegen den IS. Ein deutsches Spezialflugzeug betankt dafür Kampfjets der internationalen Koalition gegen den IS. Spätestens am 8. Januar sollen auch sechs deutsche „Tornado“-Aufklärungsflieger abheben. Sie werden allerdings selbst keine Bomben abwerfen.

dpa

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