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Ex-Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher soll mit einem Staatsakt beigesetzt werden.

Höchste staatliche Würdigung

Staatsakt für Hans-Dietrich Genscher geplant

Berlin - Der verstorbene frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher soll laut einem Zeitungsbericht in einem Staatsakt beigesetzt werden.

Bundespräsident Joachim Gauck habe den Staatsakt bereits angeordnet, berichtete die "Bild am Sonntag". Damit solle dem langjährigen FDP-Vorsitzenden die höchste staatliche Würdigung zuteil werden.

Am Freitag war mitgeteilt worden, dass Genscher am Donnerstag in seinem Haus bei Bonn an Herz-Kreislauf-Versagen gestorben war. Er wurde 89 Jahre alt.

Genscher hatte als Bundesaußenminister und Vizekanzler von 1974 bis 1992 eine führende Rolle bei der Gestaltung der deutschen Ostpolitik und den Bemühungen zur Überwindung des Ost-West-Konflikts. Von 1974 bis 1985 war er Bundesvorsitzender der FDP.

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