Nach längerer Pause

Schickedanz-Prozess fortgesetzt - 1,9 Milliarden Euro gefordert

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Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz.

Köln - Die Quelle-Erbin fordert fast zwei Milliarden Euro, vor allem von ihrem früheren Vermögensberater Josef Esch und der einstigen Führung ihrer damaligen Bank Sal. Oppenheim.

Der Schadenersatz-Prozess von Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz ist am Montag nach längerer Pause fortgesetzt worden. Die Klägerin erschien nicht zur mündlichen Verhandlung am Kölner Landgericht. Sie fordert in dem vor bereits dreieinhalb Jahren begonnenen Zivilprozess insgesamt 1,9 Milliarden Euro, vor allem von ihrem früheren Vermögensberater Josef Esch und der einstigen Führung ihrer damaligen Hausbank Sal. Oppenheim. 

Die Ex-Milliardärin hatte hohe Summen in den Arcandor-Konzern - vorher KarstadtQuelle - gesteckt, der 2009 Pleite ging. Schickedanz zufolge wurde ihr Vermögen gegen ihren Willen riskant angelegt und verschleudert. Die Beklagten weisen die Vorwürfe zurück. Der Prozess geht in die Zielgerade. Ein Urteil wurde für Montag aber noch nicht erwartet.

dpa

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