Saudi-Arabien bombardiert Huthi-Hochburg im Jemen

+
Viele Ausländer verlassen den Jemen, ein Huthi-Soldat bewacht unterdessen eine Zufahrtsstraße zum Flughafen von Sanaa. Foto: Yahya Arhab

Sanaa (dpa) - Die von Saudi-Arabien geführte Koalition arabischer Staaten hat am frühen Morgen mit Luftschlägen auf die Hochburg der Huthi-Rebellen im Nordjemen begonnen.

Dutzende Waffendepots der Aufständischen seien in der Stadt Saada bombardiert worden, sagten Augenzeugen der Deutschen Presse-Agentur. Der arabische Sender Al-Arabija berichtete unter Berufung auf das saudische Militär, ein Großteil der Waffenbestände der Huthis sei bereits zerstört worden.

Die von Saudi-Arabien geführte Koalition arabischer Staaten hatte in der Nacht zum Donnerstag mit den Luftangriffen gegen Stellungen der schiitischen Huthi-Rebellen begonnen, um deren weiteren Vormarsch zu stoppen.

Die Huthis haben in den vergangenen Monaten große Teile des Landes und die Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht. In dieser Woche stießen sie bis in die südjemenitische Stadt Aden vor. Anhänger des Ex-Präsidenten Ali Abdullah Salih unterstützen die Rebellen bei ihrem Vormarsch.

In Aden stellen sich den Angreifern Getreue des entmachteten Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi entgegen. Dabei seien seit Donnerstag 61 Menschen getötet worden, berichtete die jemenitische Nachrichtenseite "Al-Masdar Online" unter Berufung auf die Gesundheitsbehörde von Aden. Weitere 500 Menschen seien verletzt worden.

Al-Masdar Online, Arabisch

Meistgelesen

Auf der Flucht: Einbrecher springen in den Rhein!

Auf der Flucht: Einbrecher springen in den Rhein!

66-Jähriger stirbt bei Unfall auf L453

66-Jähriger stirbt bei Unfall auf L453

Land, Wasser und Luft: William und Kate sitzen schon im Cockpit

Land, Wasser und Luft: William und Kate sitzen schon im Cockpit

Stechmücken am Rhein werden radikal bekämpft

Stechmücken am Rhein werden radikal bekämpft

Live Ticker: So war der royale Besuch in Heidelberg! 

Live Ticker: So war der royale Besuch in Heidelberg! 

Neun Gründe, warum Deutschland nicht härter gegen Erdogan durchgreift

Neun Gründe, warum Deutschland nicht härter gegen Erdogan durchgreift

Kommentare