Russland lobt Zusammenarbeit mit Esa in der Mars-Forschung

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Lobt die Zusammenarbeit mit der Europäischen Raumfahrtagentur Esa: Der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos Komarow. Foto: Ekaterina Shtukina/Ria Novosti/Archiv

Moskau (dpa) - Anlässlich der Eröffnung seines Weltraumbahnhofs Wostotschny hat Russland die Zusammenarbeit mit der Europäischen Raumfahrtagentur Esa gelobt.

Sechs Wochen nach dem Beginn des Projekts ExoMars seien die Ergebnisse ausgezeichnet, sagte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Igor Komarow, der Deutschen Presse-Agentur in Moskau. "Die ersten Tests von Ausrüstung und Geräten an Bord sind erfolgreich verlaufen", sagte er.

Die Esa und Roskosmos hatten am 14. März eine Rakete mit Instrumenten der ExoMars-Mission gestartet. Die Sonde soll Mitte Oktober den Roten Planeten erreichen und unter anderem ein Testlandemodul auf der Oberfläche absetzen. Voraussichtlich 2018 soll eine zweite Rakete starten und einen Rover zum Mars bringen. Russland steuert mehrere Forschungsinstrumente zu dem Milliardenprojekt bei.

Über ExoMars hinaus plane Roskosmos mit der Esa das Projekt "Expedition-M" zur Erforschung des Mars und seiner Trabanten Phobos (Furcht) und Deimos (Schrecken), sagte Komarow. "Geplant ist künftig auch, Gesteinsproben auf die Erde zu bringen." Komarow kündigte auch Kooperationen zur Erforschung weiterer Planeten an, etwa mit der US-Agentur Nasa. Für künftige Projekte will Russland auch das neue Kosmodrom Wostotschny nahe der Grenze zu China nutzen.

Roskosmos zu ExoMars

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