Russische Flugzeuge in syrischer Küstenstadt gelandet

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Kreml-Chef Putin Ende August. Russland verstärkt sein Engagement in Syrien. Foto: Alexander Zemlianichenko

Damaskus (dpa) - Russische Flugzeuge sind in der syrischen Küstenstadt Latakia gelandet. Die Transportmaschinen hatten Hilfsgüter für die Einrichtung eines Zeltlagers für mehr als 1000 Flüchtlinge an Bord, teilte das russische Verteidigungsministerium der Agentur Interfax zufolge mit.

Dazu gehörten etwa Betten, Öfen, Zisternen und Nahrungsmittel. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete, zwei Maschinen hätten 80 Tonnen an humanitären Hilfsgütern in das Bürgerkriegsland gebracht.

Medien in den USA und Israel hatten in den vergangenen Tagen über russische Militäraktivitäten in Latakia berichtet. Es wurde darüber spekuliert, dass Moskau die Verlegung russischer Kampfflugzeuge und Helikopter in Latakia vorbereiten könnte.

Russland ist ein wichtiger Verbündeter des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. In Tartus, dem zweiten syrischen Mittelmeer-Hafen, gibt es eine Versorgungsstation für die russische Marine. Moskau hat bislang lediglich die Anwesenheit von Beratern und Militärexperten in Syrien eingeräumt.

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