Euro leicht im Minus - Rubel erholt sich

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Rollt der Rubel wieder? Die russische Währung stand seit vielen Wochen unter erheblichem Druck. Foto: Arno Burgi

Frankfurt/Main (dpa) - Der Euro hat am Montag leichte Verluste erlitten. Der Umfang der wöchentlichen Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) sei geringer ausgefallen als erwartet, hieß es aus dem Handel.

Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2445 US-Dollar und damit etwas weniger als am Freitag. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2486 (Freitag: 1,2393) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8009 (0,8069) Euro.

Die EZB kaufte in der vergangenen Woche gedeckte Anleihen im Wert von etwa 2,6 Milliarden Euro und damit weniger als in der Vorwoche. Dies enttäuschte den Markt wenige Tage, nachdem EZB-Präsident Mario Draghi eine Lockerung der Geldpolitik in Aussicht gestellt hatte.

Die Devisenmärkte blickten am Montag vor allem nach Russland, wo die Zentralbank den Wechselkurs des Rubel weitgehend freigab. Die Notenbank will die langjährige Politik aufgeben, den Rubel durch Marktinterventionen gegenüber einem Währungskorb aus Dollar und Euro in einer festen Bandbreite zu halten. Stattdessen soll sich der Kurs des Rubel am Markt bilden. Das neue Vorgehen schließt Eingriffe am Devisenmarkt aber nicht gänzlich aus. Zum Dollar legte der Rubel etwa 2,6 Prozent zu, zum Euro 2,3 Prozent.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,78520 (0,78340) britische Pfund, 142,56 (142,89) japanische Yen und 1,2028 (1,2040) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 1162,00 (1154,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 29 670,00 (29 200,00) Euro.

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