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„Querdenker“ rufen massenhaft Stuttgarter an - Bundesnetzagentur ist machtlos

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Von: Julian Baumann

Ein Telefonhörer liegt auf einem Tisch. Oben rechts: Ein Banner der Intitiave „Querdenken 711“.
Tausende Stuttgarter erhielten im Vorfeld der „Querdenken“-Demo in Stuttgart illegale Anrufe - die Bundesnetzagentur ist machtlos. © Fotomontage: Rolf Vennenbernd/dpa, Christoph Soeder/dpa

Im Vorfeld der erschreckenden „Querdenken“-Demo am Karsamstag erhielten massenhaft Stuttgarter illegale Anrufe aus dem Umfeld der Bewegung - Polizei und Bundesnetzagentur sind machtlos.

Stuttgart - Die Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen am Karsamstag in Stuttgart nahm erschreckende Ausmaße an. Über 10.000 Menschen versammelten sich und ignorierten größtenteils die Hygienemaßnahmen. Bei der Protestaktion gab es auch Angriffe auf Journalisten und Kamerateams. Doch bereits im Vorfeld der Demo erregte die Initiative „Querdenken 711“ den Unmut der Bevölkerung. Tausende Stuttgarter erhielten einen Anruf, bei dem eine blecherne Stimme zum Mitmarschieren bei der Corona-Demonstration aufrief. Viele empörte Bürger wandten sich an die Bundesnetzagentur in Bonn. Obwohl solche Anrufe mit falscher Nummer per Gesetz illegal sind, sind der Behörde die Hände gebunden. Wie BW24* berichtet, riefen „Querdenker“ massenhaft Stuttgarter an - Bundesnetzagentur ist machtlos.

Seit dem Ausbruch des Coronavirus in Baden-Württemberg (BW24* berichtete) veranstalten die „Querdenker“ Protestaktionen gegen die Maßnahmen. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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