Gegner von Corona-Maßnahmen

„Querdenken“-Aktivist hält sich für Opfer von Zensur - er verschweigt jedoch ein Detail

Michael Ballweg auf einer Demonstration in Stuttgart
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Corona-Aktivist Michael Ball wurde angeblich Opfer von Zensur. Doch er verrät nicht die ganze Wahrheit.

Corona-Aktivist Michael Ballweg behauptet in einem Video, dass langjährige Kunden seinen Unternehmens ihre Verträge gekündigt haben. Grund soll sein Kampf gegen die Corona-Maßnahmen sein. Dabei verschweigt er jedoch etwas.

Stuttgart - Michael Ballweg ist Mitgründer und Aktivist der Bewegung „Querdenken 711“, die sich für die Abschaffung der Corona-Regeln und -Maßnahmen einsetzt. Aufgrund dessen sollen jetzt einige langjährige Kunden seiner Firma Media Access ihre Verträge gekündigt und den Unternehmer aufgefordert haben, sie als Referenz von ihrer Seite zu löschen.

Wie BW24* berichtet, weist Michael Ballweg in einem Video darauf hin, dass er damit Opfer von Zensur wurde und die Unternehmen die Verträge nur gekündigt hätten, weil er sich gegen die Corona-Maßnahmen stark macht. Dabei verschweigt er jedoch ein wichtiges Detail.

Erst kürzlich versuchte Kabarettist Florian Schroeder auf einer Demonstration von „Querdenken 711“ gegen Verschwörungstheorien in Bezug auf angeblich beschränkter Meinungsfreiheit vorzugehen (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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