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Im Amazonasgebiet sind immer mehr Drogenschmuggler auf Tauchgang unterwegs - in U-Booten. Zwei frühere U-Boote der deutschen Marine sollen jetzt Abhilfe schaffen. Foto: Walrimar Santos

Polizei spürt Drogen-U-Boot auf

Rio de Janeiro (dpa) - Die Drogenschmuggler im Amazonasgebiet werden immer kreativer: Im brasilianischen Bundesstaat Pará hat die Polizei ein kleines U-Boot der "Marke Eigenbau" beschlagnahmt, das in einem Tropenfluss unterwegs war, um Drogen außer Landes zu bringen.

Auch in Kolumbien gibt es das immer häufiger. Hier sind seit kurzem zwei frühere U-Boote der deutschen Marine im Einsatz, um den Kokainschmuggel einzudämmen. Die Boote sollen vor allem den Golf von Urabá sicherer machen.

Diese 25 Kilometer schmale Meeresstraße ist zu einer wichtigen Route des "Narcotrafico" geworden, um Kokain nach Panama und andere mittelamerikanische Länder zu transportieren. Präsident Juan Manuel Santos hat die Boote auf die Namen "ARC Intrépido" (Unerschrocken) und "ARC Indomable" (Unbeugsam) getauft.

Rüstungsexportbericht 2013 mit Hinweis auf U-Boot-Lieferung nach Kolumbien

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