Beliebtes Smartphone-Spiel

Britische Polizei: 300 Vorfälle wegen Pokémon-Go

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Immer wieder kam es wegen des beliebten Smartphone-Spiels zu Vorfällen.

London - Seit Veröffentlichung von Pokémon Go Anfang Juli hat die Polizei in Großbritannien fast 300 Vorfälle im Zusammenhang mit dem Smartphone-Spiel registriert.

Das berichtete die BBC am Montag unter Berufung auf eine eigene Umfrage bei allen Polizeidirektionen in England und Wales. Die Bandbreite reicht von Verkehrssünden, über Raub und Körperverletzung bis hin zu Sexualdelikten. Insgesamt verzeichneten die Polizeidirektionen demnach 290 Vorfälle. Pokémon-Go-Spieler traten dabei sowohl als Täter, als auch als Opfer in Erscheinung.

Immer wieder wurden beispielsweise Autofahrer dabei erwischt, wie sie hinter dem Steuer Pokémon Go spielten. Mehrere Spieler meldeten der Polizei, ihre Handys seien ihnen während des Spielens entrissen worden. In der Nähe von Liverpool erhielt die Polizei einen Anruf, weil Kinder bei der Jagd auf Pokémons auf Gräbern in einem Friedhof herumliefen. Eine Person habe sich an die Polizei gewandt, weil sie im Zusammenhang mit dem Spiel „sexuelle Angebote“ erhalten habe.

Bei Pokémon Go jagen die Spieler kleine Monster, die sich scheinbar an realen Orten aufhalten. Zu sehen sind sie aber nur auf dem Handy-Display. Das Spiel wurde bereits millionenfach heruntergeladen. Nicht alle sind von dem Hype jedoch begeistert. So führt ein sizilianischer Geistlicher einen regelrechten Kreuzzug gegen das Spiel.

dpa

Eltern & Lehrer fordern Jagdverbot: Kein "Pokémon" an Schulen?

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