Mehmet Ali Agca

Papst-Attentäter will Treffen mit Franziskus

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Der Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca will mehr als 33 Jahre nach dem Anschlag auf Johannes Paul II. dessen Nachfolger Franziskus (rechts) treffen.

Rom - Der Papst-Attentäter Mehmet Ali Agca will mehr als 33 Jahre nach dem Anschlag auf Johannes Paul II. dessen Nachfolger Franziskus treffen.

"Ich habe den Vatikan um ein Treffen mit Franziskus gebeten, aber ich habe noch keine Antwort erhalten", erklärte Agca am Mittwoch nach Angaben türkischer Medien. Der Pontifex reist Ende kommender Woche in die Türkei.

Der Extremist Agca hatte im Mai 1981 auf dem Petersplatz auf Johannes Paul II. geschossen. Das katholische Kirchenoberhaupt überlebte das Attentat schwer verletzt. Er besuchte Agca später im Gefängnis und verzieh ihm. Agca saß zunächst 19 Jahre in Italien in Haft. Nach seiner Abschiebung in die Türkei wurde er wegen der Ermordung eines Journalisten und anderer Verbrechen erneut inhaftiert.

Anfang 2010 kam er schließlich auf freien Fuß. Die Hintergründe des Anschlags auf den Papst sind bis heute nicht aufgeklärt. Agca wurden mehrfach psychische Probleme bescheinigt.

Papst Franziskus bricht am 28. November zu seinem ersten Türkei-Besuch auf. Während seiner dreitägigen Reise wird er unter anderem mit Präsident Recep Tayyip Erdogan und Regierungschef Ahmet Davutoglu zusammenkommen. Franziskus' Vorgänger Benedikt XVI. hatte die Türkei im Jahr 2006 besucht.

AFP

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