Offizier der US-Marine wegen Iran-Vorfalls entlassen

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Ein Offizier der US-Marine im Persischen Golf ist entlassen worden. Grund sei ein Vertrauensverlust. Er war der verantwortliche Offizier der Einheit, die vor vier Monaten von iranischen Kräften festgesetzt wurde. Foto: Us Navy/Zane Ecklund/Archiv

Virginia Beach (dpa) - Vier Monate nach dem vorübergehenden Festsetzen von zehn Soldaten der US-Marine im Persischen Golf durch iranische Einheiten ist der verantwortliche Offizier der US-Einheit entlassen worden.

Grund sei ein Vertrauensverlust in sein Führungsvermögen, hieß es nach Medienberichten in einer Mitteilung der Marine. Er habe es an effektiver Führung vermissen lassen. Zudem wurde demnach auch der Kommandierende Offizier beurlauderbt.

Zwei Boote der US-Marine waren am 12. Januar - wenige Tage bevor über die Aufhebung internationaler Wirtschafts- und Handelssanktionen gegen den Iran entschieden wurde - nach iranischen Angaben bis zu zwei Kilometer weit in die Hoheitsgewässer des Irans eingedrungen. Daraufhin wurden Boote wie Soldaten festgesetzt.

Der Iran wertete den Vorfall nicht als Spionage, sondern ging von einem technischen Defekt des Navigationssystems als Ursache aus. Binnen Stunden kamen die Seeleute wieder frei. Bis Ende des Monats will die US-Marine laut der "Navy Times" einen Bericht über den Vorfall freigeben.

Bericht der Navy Times - Englisch

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