Wohl keine Seltenheit

Offenbar keine Ausnahme: Signalprobleme auf Unglücksstrecke bei Meerbusch

+
Dem Zugunglück in Meerbusch gingen offenbar Signalprobleme voraus - offenbar keine Seltenheit auf der Strecke.

Auf der Strecke des schweren Zugunglücks von Meerbusch mit mehr als 40 Verletzten hat es nach Angaben von Pendlern immer wieder Probleme mit der Signaltechnik gegeben.

Köln - "Signalstörungen gehören seit Jahren gerade in diesem Abschnitt zum Alltag", sagte die Sprecherin Stadt Köln, Ingrid Schürmann, die in dem Unglückszug saß, dem Kölner Stadt-Anzeiger vom Donnerstag. Bei Signalstörungen muss der Fahrdienstleiter die Strecke per Fahrbefehl eigens freigeben

Pendler berichteten der Zeitung, dass der Lokführer auch kurz vor dem Unglück auf freier Strecke gehalten und den Reisenden mitgeteilt habe, er müsse noch auf die Freigabe warten. 

Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchungen hatte am Mittwoch geäußert, dass der Güterzug vor einem Signal auf die Weiterfahrt gewartet habe und der Regionalzug diesen Gleisabschnitt nicht hätte befahren dürfen. Die Behörde prüft nun, ob etwa Signale falsch geschaltet waren oder vom Lokführer übersehen wurden.

Lesen Sie auch: Bergungsarbeiten nach Zugunglück in NRW dauern an

AFP

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Verzweifelter Vater startet Aufruf – und wird von der Herzensgüte der Heidelberger überwältigt! 

Verzweifelter Vater startet Aufruf – und wird von der Herzensgüte der Heidelberger überwältigt! 

Warum sind die Erntehelfer im Niederwiesenweiher ertrunken?

Warum sind die Erntehelfer im Niederwiesenweiher ertrunken?

Männer aus der ganzen Welt reisen zu diesem hessischen Arzt! Er kann etwas, das alle Frauen glücklich macht

Männer aus der ganzen Welt reisen zu diesem hessischen Arzt! Er kann etwas, das alle Frauen glücklich macht

Ja, wo isser denn?! Blitzer auf A656 plötzlich verschwunden!

Ja, wo isser denn?! Blitzer auf A656 plötzlich verschwunden!

Polizisten stoppen diesen VW Golf GTI - und können nicht glauben, was sie unter dem Wagen sehen

Polizisten stoppen diesen VW Golf GTI - und können nicht glauben, was sie unter dem Wagen sehen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.