Aus für Splittkästen

Großstadt lässt potentielle Drogenverstecke verschwinden

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Ein Splittkasten in Offenbach: Kaum genutzt, dafür beschmutzt und kaputt

In Offenbach stehen rund 60 Splittkästen - noch. Die Großstadt in Südhessen lässt diese entfernen. Aus mehreren Gründen.

Offenbach - Kaum genutzt, oft kaputt oder als Abfalleimer und sogar Drogenversteck genutzt: Splittkästen in Großstädten sind schon länger vielen Bürgern ein Dorn im Auge. Die Stadt Offenbach in Südhessen greift deshalb durch. Wie op-online.de* berichtet, werden die 60 in der Stadt verteilten Behälter entfernt.

In den vergangenen milden Wintern wurden die Splittkästen nur selten zum Nachfüllen angefahren, sorgen aber immer wieder für Ärger. Teure Reparaturen waren fällig, oder die Behälter mussten von Müll und Drogen befreit werden.

Für die wenigen Bürger, die sich bisher an den Kästen tatsächlich mit Streugut versorgt haben, hat die Stadt ebenfalls eine Lösung gefunden. Ab der nächsten Wintersaison gibt es haushaltübliche Mengen beim städtischen Wertstoffhof. (dr)

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