Bei Streit verletzt

Niedergestochener Thalys-"Held" verlässt Krankenhaus

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US-Soldat Spencer Stone.

Sacramento - Der bei einem Angriff in Kalifornien niedergestochene Thalys-"Held" Spencer Stone ist nach mehr als einer Woche aus dem Krankenhaus entlassen worden.

In einer von der Klinik in Sacramento im US-Bundesstaat Kalifornien veröffentlichten Mitteilung dankte der 23-Jährige den Ärzten und Rettungskräften sowie anderen Unterstützern "in dieser schwierigen Zeit". Der Klinikdirektorin Ann Rice zufolge erholt sich Stone gut.

Stone war am 8. Oktober in das Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem er bei einem Streit vor einer Bar durch Stichwunden in den Oberkörper schwer verletzt worden war. Hintergrund des Streits war offenbar, dass er einer bedrängten Frau helfen wollte.

Der US-Soldat hatte im August zusammen mit zwei Freunden einen schwerbewaffneten Angreifer in einem Thalys-Schnellzug auf dem Weg von Amsterdam nach Paris überwältigt, als dieser das Feuer eröffnete. Die drei US-Bürger waren auf einer Europareise. Gemeinsam mit weiteren Passagieren rangen sie den 25-jährigen Angreifer nieder und verhinderten damit vermutlich ein Blutbad. Einen Zusammenhang zwischen dem verhinderten Attentat in Frankreich und dem Streit in Sacramento schlossen die Ermittler aus.

AFP

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