Kein weiteres großes Orkantief in Sicht.“

Nordpol: Nach Wärmeschub wird's jetzt wieder kälter

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Auf Spitzbergen wurden am 30.12.2015 plus vier Grad Celsius gemessen, das waren 30 Grad über dem üblichen Niveau.

Hamburg - Nach einer ungewöhnlichen Warmphase am Nordpol sind die Temperaturen dort weiter gesunken. „Der Einschub der Warmluft lässt spürbar nach“, sagte Meteorologe Markus Eifried vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Freitag.

Die Messboje, die dem Nordpol am nächsten liege, habe am Freitagmorgen minus 18,8 Grad Celsius angezeigt. Schon am Vortag waren die Temperaturen gesunken. Zuvor waren es in der Region noch null Grad gewesen - normalerweise herrschen am Nordpol um diese Jahreszeit minus 30 bis minus 40 Grad.

Zumindest in den kommenden zehn Tagen sei kein weiterer großer Warmlufteinstrom wie zum Ende 2015 im Nordpolargebiet zu erwarten, sagte Eifried. „Es ist kein weiteres Orkantief dieser Größe in Sicht.“ Auch auf der Inselgruppe Spitzbergen im Nordatlantik sanken die Temperaturen weiter - auf rund drei Grad.

dpa

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