Lokführer: Tarifkonflikt bei der Bahn spitzt sich zu

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Kontrahenten im Gespräch: GDL-Chef Claus Weselsky und der Personalvorstand der Deutschen Bahn, Ulrich Weber. Foto: Frank Rumpenhorst

Berlin (dpa) - Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat vor der neuen Verhandlungsrunde im Bahn-Tarifkonflikt den Ton verschärft.

Die Situation spitze sich zu, sagte Gewerkschaftschef Claus Weselsky am Mittwoch in Berlin vor Beginn der Gespräche. Seine Erwartungen seien gedämpft. "Wir werden am heutigen Tage schlussendlich zu der Entscheidung kommen: weiter verhandeln oder nicht weiter verhandeln." Weselsky warf der Bahn vor, auf Zeit zu spielen.

Deren Personalchef Ulrich Weber äußerte sich kritisch zu einem Vorschlag für einen Flächentarifvertrag, den die GDL am Montag vorgelegt hatte. Nach erster Einschätzung entspreche dieser nicht den Vereinbarungen der letzten Verhandlungsrunde. Beide Seiten befinden sich seit dem Sommer in einem außergewöhnlich komplizierten Tarifkonflikt.

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