Vier Opfer aus Rheinland-Pfalz

Nach Germanwings-Unglück: Immer weitere Details zu Absturz-Opfern

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Die Flaggen auf dem Reichstagsgebäude in Berlin hängen auf halbmast. Unter den Opfern waren 67 Deutsche.

Paris - An Tag eins nach dem schrecklichen Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen werden immer weitere Details zu den Opfern des Unglücks bekannt. Am Mittwoch zudem bekannt, dass die Zahl der deutschen Opfern höher ist als zunächst bekannt. 

150 Tote, das ist die schreckliche Bilanz des Absturzes von Flug 4U9525.

An Bord der Maschine befanden sich 144 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder - darunter 72 deutsche Staatsangehörige und 45 Spanier. Bis Mittwochmittag war von 67 deutschen Opfern ausgegangen worden. Zu den Opfern zählen außerdem mindestens drei Briten, ein Däne, sowie Menschen aus Japan, Israel, der Türkei, Belgien, Australien, Kolumbien, Argentinien und Mexiko.

Wie am Mittwoch bekannt wurde, stammen vier der Opfer aus dem rheinland-pfälzischen Westerburg  im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Dies hatte der SWR zuvor gemeldet. Ob es noch mehr Opfer aus Rheinland-Pfalz gibt, wird geprüft.

Zudem wurde bekannt, dass an Bord der Maschine mindestens ein Däne war, wie das dänische Außenministerium in Kopenhagen berichtet. Der britische Außenminister Philip Hammond gab am Mittwoch in London bekannt, dass auch mindestens drei Briten bei dem Absturz ums Leben gekommen sind. Auch eine 20-jährige Niederländerin soll an Bord gewesen sein. 

Spanische Medien berichteten zudem von türkischen Passagieren, zudem sollen sich Mitarbeiter der Firmen Bayer, Fuji und Nutriesport an Bord befunden haben. Zwei Mitarbeiter der Messe Barcelona wollten zur Lebensmittelmesse Anuga in Köln.

Zu den Opfern gehören die Sängerin Maria Radner und Bassbariton Oleg Bryjak, die zu einem Gastspiel im Gran Teatre del Liceu in Barcelona waren. Radner war in Begleitung ihres Mannes und ihres Babys, die ebenfalls ums Leben kamen. Auch ein weiteres Baby soll an Bord gewesen sein. 

Besonders tragisch: Eine 16-köpfige Schülergruppe und ihre beiden Lehrer wollten mit der Unglücksmaschine von einem Austausch zurückkehren. Die Schüler im Alter zwischen 14 und 16 Jahren besuchten das Joseph-König-Gymnasium im nordrhein-westfälischen Haltern.

dpa/tz

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