"Absolute Fahruntüchtigkeit"

Zeuge beobachtet Straftat auf Autobahn – Polizei reagiert sofort

Ein Mann beobachtete eine Straftat auf der A1 bei Muenster – und verstaendigte die Polizei. (Symbolbild)
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Ein Mann beobachtete eine Straftat auf der A1 bei Münster – und verständigte die Polizei. (Symbolbild)

Als ein Mann auf der A1 bei Münster Zeuge einer Straftat wurde, wählte er den Notruf. Die Polizei schritt sofort ein – und stoppte einen Lkw-Fahrer.

  • Zeuge alarmiert Polizei in Münster
  • Lkw-Fahrer trinkt auf Autobahn am Steuer
  • "absolute Fahruntüchtigkeit"

Münster – Ein Zeuge meldete sich am Mittwochabend gegen 18.40 Uhr bei der Polizei, weil er eine Beobachtung gemacht hatte: Der Fahrer eines Lkws, der gerade auf der A1 bei Münster unterwegs war, trank am Steuer ein Bier, wie msl24.de* berichtet

Betrunkener Lkw-Fahrer in Münster gestoppt

Alarmiert durch den Zeugen hielt die Polizei nach dem Lkw Ausschau und konnte den Fahrer des Sattelzuges schließlich auf der B51 in Höhe des Industrieweg bei Münster stoppen. "Bereits aus dem Inneren des Wagens nahmen sie starken Alkoholgeruch wahr", heißt es in einem Bericht der Beamten. 

Der 68-jährige Fahrer ließ sich auf einen Alkoholtest im westfälischen Münster ein, der einen Wert von 1,26 Promille anzeigte. Damit hatte er die Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit (1,1 Promille) bereits überschritten. 

Strafverfahren nach Vorfall in Münster

Der Lkw-Fahrer musste deshalb sofort seinen Führerschein und eine Blutprobe, die den genauen Alkoholwert im Blut beziffern soll, abgeben. Ihn erwarten nun eine große Geld- oder sogar Freiheitsstrafe von sechs Monate, drei Punkte in Flensburg und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Wie lange der Mann auf seinen Führerschein verzichten muss, entscheidet ein Richter. 

Es ist nicht das erste Mal, dass die Polizei einen Autofahrer mit Trunkenheit am Steuer erwischt und aus dem Verkehr zieht. Besonders erschreckend war allerdings ein Fall, bei dem eine Mutter in Münster mit ihren Kindern unterwegs war: Sie hatte 2,9 Promille. Gefährlich verhielt sich auch eine 69-Jährige, die in Münster über zwei rote Ampeln fuhr – weil sie schon am Nachmittag betrunken war.

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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