Mysteriöse Geräusche

Starkes Schnaufen: Nachbarn rufen aus Angst vor wildem Tier die Polizei – die amüsiert sich

Sie konnten nicht schlafen: Drei Nachbarn in Münster wurden diese Woche von lauten Geräuschen vor ihrem Haus wachgehalten. Aus Angst vor einem wilden Tier musste die Polizei anrücken – und machte eine unerwartete Entdeckung. 

Münster – Am späten Dienstagabend (31. Juli) konnte Angelika K. nicht schlafen. Grund war nicht etwa die starke Hitze, sondern laute Geräusche unter ihrem Schlafzimmerfenster. Kurz vor Mitternacht hörte sie ein lautes Schnaufen im Gebüsch vor ihrer Wohnung in Hiltrup.

Auch zwei ihrer Nachbarn wurden durch die Geräusche vom Schlafen abgehalten. Doch beim Blick aus dem Fenster konnten sie nichts sehen – und nachgucken kam nicht in Frage: "Ich hatte Angst hinzugehen, weil wir nicht erkennen konnten, was das ist", sagt Angelika K. 

Geräusche im Gebüsch: Nachbarn rufen Polizei

Das Schnaufen klang gegen Mitternacht beinah wie ein Kratzen: "Das hörte sich wie ein Tier in einem sehr schlechten Zustand an. Als wäre es am Verdursten", erklärt die Frau aus Hiltrup. Angelika und ihre Nachbarn waren ratlos – und griffen kurzerhand zum Hörer: Sie fragten bei der Polizei um Rat

"Da keiner wusste, ob es ein wildes, angriffslustiges oder verletztes Tier ist, sind die mit drei Mann vorbeigekommen", erzählt Angelika. Denn die drei Nachbarn hätten sich nach eigenen Aussagen "fast in die Buchse gemacht". So standen sie dort mit sechs Mann: Die Polizisten, Angelika und ihre beiden Nachbarn – und "sahen schließlich zwei Igel beim Poppen". 

Wie die Polizei reagierte und wie lange die Nachbarn noch wach lagen, lesen Sie bei unseren Kollegen von msl24.de*

Igel sehen unscheinbar aus, können aber extrem laut werden (Symbolbild). 

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa/ Patrick Pleul

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