Kanzlerin bei Flüchtlingen

Merkel: Asylberechtigte sollen baldmöglichst arbeiten können

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Merkel beim Besuch einer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge in Berlin

Berlin - In Berlin besuchte die Kanzlerin eine Stelle des Bundesamts für Migration. Merkel will die Integration und Arbeits-Perspektiven für Flüchtlinge verbessern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Behörden und Helfern für ihren anstrengenden Einsatz bei der Flüchtlingsbetreuung gedankt. Eine rasche Integration der in Deutschland asylberechtigten Menschen habe Priorität, etwa durch eine möglichst baldige Vermittlung in Arbeit nach Klärung des Aufenthaltsstatus, sagte sie am Donnerstag nach dem Besuch einer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Berlin.

Begehrtes Fotoobjekt: Ein Flüchtling macht ein Selfie mit der Kanzlerin.

Dazu solle schnell Kontakt zwischen diesen Flüchtlingen und der Bundesagentur für Arbeit hergestellt werden. Im Alltag werde die Integration „sicher zum Teil über die Kinder stattfinden, die in den Kindergärten schnell Deutsch lernen“, sagte die Kanzlerin, die sich in Berlin auch eine Erstaufnahmeeinrichtung angesehen hatte.

Merkel würdigte, die BAMF-Beschäftigten arbeiteten angesichts der derzeitigen Masse an Asylanträgen "unter ganz besonderen, schwierigen Bedingungen“. Nicht immer könne die Bearbeitung sofort erfolgen. Sie stelle aber fest, „dass jedes Schicksal auch ernst genommen wird“. In der Awo-Erstaufnahme habe sie beeindruckt, „mit wie viel Liebe und Zuneigung die Flüchtlinge hier auch beherbergt werden“.

Merkel: "Es gibt viel Bereitschaft zu lernen"

Anschließend besuchte Merkel in der Ferdinand-Freiligrath-Schule im Berliner Stadtteil Kreuzberg Schüler einer sogenannten Willkommensklasse. Solche Klassen sind für Flüchtlingskinder gedacht, die noch kein Deutsch sprechen. "Es lohnt sich, sich um jedes einzelne Kind zu bemühen", sagte die Kanzlerin nach ihrem Gespräch mit Lehrkräften und Schülern. "Es gibt so viel Enthusiasmus bei den Kindern, so viel Bereitschaft zu lernen. Und wir wollen ihnen eine gute Zukunft geben."

dpa/AFP

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