Mazedonien erklärt wegen Flüchtlingen Notstand an Grenzen

+
Anspannung an der Grenze zwischen Mazedonien und Griechenland: Wegen der Massenflucht hat das Land an seiner Südgrenze den Notstand erklärt. Foto: Georgi Licovski

Belgrad (dpa) - Mazedonien hat wegen der angespannten Flüchtlingssituation an seinen Grenzen zu Griechenland und Serbien den Notstand erklärt.

Der Druck auf die südliche Grenze und der massive Zustrom illegal einreisender Flüchtlinge aus Griechenland habe dies erforderlich gemacht, teilte das Innenministerium am Donnerstag mit.

Der Notstand ebne den Weg für einen Einsatz des Militärs, hieß es in der Mitteilung. Demnach soll die Krisensituation mit verstärkten Kontrollen an den Grenzen bewältigt werden.

Zuvor hatte die mazedonische Polizei laut Medienberichten die Grenze zu Griechenland an einer wichtigen Route blockiert und damit Tausende Flüchtlinge festgesetzt. Konkret betroffen war demnach die Hauptverkehrsader zwischen Skopje und der griechischen Hauptstadt Athen. Nur sporadisch sei kleinen Gruppen die Einreise gestattet worden, hieß es.

Ziel der Behörden ist es, den Druck auf die mazedonische Grenzstadt Gevgelije zu mindern. Von dort versuchen jeden Tag Hunderte Flüchtlinge, einen der drei Züge in Richtung Serbien zu nehmen. Von dort aus reisen sie zumeist nach West- und Nordeuropa weiter.

Meistgelesen

Erst Streit unter Kindern – dann Schlägerei unter Eltern!

Erst Streit unter Kindern – dann Schlägerei unter Eltern!

Chester Bennington: Todesursache steht offiziell fest

Chester Bennington: Todesursache steht offiziell fest

Radfahrer (40) mit Schraubenzieher attackiert!

Radfahrer (40) mit Schraubenzieher attackiert!

Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück

Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück

Planken-Skulptur wird abtransportiert!

Planken-Skulptur wird abtransportiert!

Zwei Männer in Weißrussland zum Tode verurteilt

Zwei Männer in Weißrussland zum Tode verurteilt

Kommentare