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„Wir machen auf“ - Händler wollen trotz Verbot öffnen

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Von: Sina Alonso Garcia

Eine Frau mit Maske geht an einem geschlossenen Kleidungsgeschäft vorbei.

Eigentlich sollte der Einzelhandel noch bis 31. Januar geschlossen bleiben. Doch einige Händler wehren sich. © Sebastian Gollnow/dpa

Unter dem Motto „Wir machen auf“ leisten Einzelhändler und Gastronomen Widerstand gegen die Corona-Verordnungen. Trotz Lockdown wollen sie am 11. Januar öffnen.

Stuttgart - Der harte Lockdown, der ursprünglich bis zum 10. Januar angesetzt war, wurde noch einmal um drei Wochen verlängert - und gilt damit bis zum 31. Januar. Der Frust vieler Unternehmen und Gewerbetreibenden im Land ist groß. Einige überlegen, am kommenden Montag, 11. Januar, trotz einschlägiger Corona-Verbote ihre Geschäfte zu öffnen. Im Internetforum zur „Wir machen auf“-Initiative zeigt sich die Verzweiflung der Betroffenen. „Wir wollen uns nicht mehr weiter verarschen und von der Politik hinhalten lassen. Es reicht!“, heißt es in einem Beitrag. „Und nein: Wir sind keine Verschwörungstheoretiker und auch keine Rechtsradikalen oder Nazis oder sonst dergleichen. Wir sind Unternehmer, die Mitarbeiter beschäftigen und somit Existenzen sichern, den Leuten ein Vergnügen bieten und immer brav ihre Steuern und Abgaben in diesem Staat bezahlt haben.“

Wie BW24* berichtet, wollen Händler den verlängerten Lockdown „nicht akzeptieren“ und trotzdem öffnen.

Handel alarmiert: Corona-Lockdown könnte 200.000 Jobs in Baden-Württemberg vernichten (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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