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Lockdown: Drogeriekette Müller sorgt mit Sortiment für Empörung

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Von: Julian Baumann

Eine Filiale der Drogeriemarktkette Müller in Augsburg.
Trotz Lockdown haben die meisten Müller-Filialen geöffnet - dort kann man nahezu alles kaufen (Symbolbild). © Stefan Puchner/dpa

Ganz Baden-Württemberg befindet sich im Lockdown. Obwohl die meisten Geschäfte geschlossen sind, öffnet die Drogeriekette Müller trotz Mischsortiment weiter die Filialen - das führt zur Empörung.

Ulm - Bereits beim ersten Lockdown beklagten sich Einzelhändler, dass Märkte mit Mischsortiment trotz der Verordnungen noch immer öffnen dürften. Das ist auch beim zweiten Lockdown, der am 16. Dezember in Kraft trat, der Fall. Für besondere Empörung unter den Einzelhändlern sorgt die Drogeriekette Müller aus Ulm. Im Gegensatz zu beispielsweise dm aus Karlsruhe bietet Müller neben Drogerieartikel auch Bücher, CDs, Filme, Elektronik und vieles mehr an. Die Händler sehen das als Ungerechtigkeit, laut der Corona-Verordnung ist es Müller jedoch erlaubt, solange der Drogerieanteil den größten Umsatz bringt. Das die Nicht-Drogerieartikel in den meisten Fällen deutlich mehr Verkaufsfläche belegen, spielt dabei keine Rolle.

Wie BW24* berichtet, sorgt die Drogeriekette Müller mit ihrem Sortiment im Lockdown für Empörung.

Auch die Filialen des Drogerieriesen dm aus Karlsruhe sind im Lockdown geöffnet (BW24* berichtet). Dort werden jedoch hauptsächlich Drogerieartikel und Biolebensmitteln verkauft. *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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