Kanzlerin: Stehen im Kampf gegen Terror mit Türkei zusammen

+
"Im Kampf gegen den Terrorismus stehen Deutschland und die Türkei Seite an Seite", sagt die Bundeskanzlerin. Foto: Michael Kappeler/Archiv

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat gegenüber der Türkei ihre tiefe Betroffenheit über den Selbstmordanschlag in Gaziantep zum Ausdruck gebracht.

Kanzlerin Angela Merkel fühle mit den Menschen in Gaziantep, zumal sie im April zusammen mit europäischen Politikern in der südosttürkischen Stadt gewesen sei, um dort eine Flüchtlingseinrichtung zu eröffnen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. "Im Kampf gegen den Terrorismus stehen Deutschland und die Türkei Seite an Seite."

"Man kann sich ja kaum etwas Böseres vorstellen, als ein Sprengstoffattentat inmitten einer Hochzeitsgesellschaft, inmitten feiernder und glücklicher Menschen. Wie wir jetzt wissen, waren viele der Ermordeten minderjährige Kinder und Jugendliche", sagte Seibert und fügte hinzu: "Unsere Gedanken gehen zu den Angehörigen und gehen auch zu den Verwundeten, die hoffentlich gesunden können."

Sollte es sich bewahrheiten, dass es ein minderjähriger Selbstmordattentäter gewesen sei, "so wär das nur ein weiterer Beweis für die absolute Menschenverachtung der Terroristen, die schon in der Vergangenheit nicht davor zurückgeschreckt haben, Kinder zu menschlichen Sprengsätzen zu machen."

Insgesamt waren bei dem Anschlag auf eine kurdische Hochzeitsfeier in der südosttürkischen Stadt mindestens 54 Menschen ermordet worden.

Mehr zum Thema

Meistgelesen

11-Jährige gefesselt am Wartberg gefunden: Ermittler untersuchen Spuren

11-Jährige gefesselt am Wartberg gefunden: Ermittler untersuchen Spuren

Kim bezeichnet Trump als „dementen US-Greis“ - der kontert auf Twitter

Kim bezeichnet Trump als „dementen US-Greis“ - der kontert auf Twitter

Deutsches Paar klaute tonnenweise Patronenhülsen - Strafe steht fest

Deutsches Paar klaute tonnenweise Patronenhülsen - Strafe steht fest

Unfall mit drei Lkw auf A5

Unfall mit drei Lkw auf A5

Letzte Umfragen vor der Bundestagswahl: Union und SPD verlieren

Letzte Umfragen vor der Bundestagswahl: Union und SPD verlieren

Kommentare