Rettung von Bootsflüchtlingen

Italien beendet Rettungsaktion "Mare Nostrum"

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Flüchtlinge, die im April im Rahmen der "Mare Nostrum"-Aktion gerettet wurden.

Rom/Brüssel - Trotz massiver Kritik von Menschenrechtlern lässt Italien den „Mare-Nostrum“-Einsatz zur Rettung von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer auslaufen. Die Operation war nach der Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa begonnen worden.

Das gaben Innenminister Angelino Alfano und Verteidigungsministerin Roberta Pinotti am Freitag in Rom bekannt. Mit Beginn der Operation „Triton“ an diesem Samstag (1. November) unter dem Dach der EU-Grenzschutzagentur Frontex werde es einen zweimonatigen Übergang geben.

Organisationen wie Amnesty International kritisieren, das Frontex-Mandat liege nur auf der Grenzschutzsicherung und nicht darauf, Menschen vor dem Ertrinken zu retten.

dpa

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