Gerade noch mal gut gegangen

Weltraumschrott bedroht Alexander Gerst auf ISS

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Es sind Unmengen: Dieses Satellitenbild der ESA zeigt eine Computersimulation von Weltraummüll, der bereits 2011 um die Erde kreiste.

Cape Canaveral - Mit einem Ausweichmanöver musste sich die Raumstation ISS vor Weltraumschrott in Sicherheit bringen. Doch es war nicht das erste Mal, dass die Astronauten in Gefahr waren.

Bei dem Schrott, der Alexander Gerst und die anderen Astronauten der Internationalen Raumstation ISS bedrohte, handelt es sich um einen russischen Kosmos-Satelliten: 1993 war dieser ins All geschickt worden und 2009 mit einem anderen Teil kollidiert. Seither schweben die Überreste als Weltraumschrott durchs All. Bereits am Wochenende habe die Kontrollstation von der Bedrohung durch den russischen Satelliten erfahren. Das berichtet Bild.de. Weil sie frühzeitig gewarnt wurden, konnten die Astronauten noch rechtzeitig reagieren.

Immer wieder muss die ISS im Weltraum solchen Trümmern ausweichen. Mitte Oktober war zuletzt ein Sonnensegel durch Weltraumschrott beschädigt worden. Über 600.000 solcher Objekte, die mindestens einen Zentimeter Durchmesser aufweisen, sollen aktuell die Erde umkreisen.

vin

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