150 Tiere erhalten zweite Chance

Happy End für vom Zoll beschlagnahmte Schildkröten

Paris - Lange war unklar, wie es mit den rund 150 seltenen Schildkröten, die die französischen Behörden am Flughafen beschlagnahmt hatten, weitergeht. Endlich die gute Nachricht: Die kleinen Schildkröten erhalten eine zweite Chance im Paradies.

Rund 150 am Pariser Flughafen beschlagnahmte Schildkröten einer vom Aussterben bedrohten Art werden bald zurück in ihre Heimat Madagaskar geflogen. Die geschützten Strahlenschildkröten würden Anfang kommender Woche "nach monatelanger intensiver Pflege" nach Madagaskar gebracht, teilte der Schildkröten-Tierpark Village des Tortues im südfranzösischen Gonfaron am Dienstag mit. "Den Tieren geht es heute sehr gut und sie haben zwischen 40 und 60 Prozent an Gewicht zugelegt."

Die Schildkrötenbabys waren Mitte Dezember am Pariser Flughafen Charles de Gaulle vom Zoll beschlagnahmt worden. Die bei Sammlern wegen ihres auffällig gemusterten Panzers sehr beliebten Schildkröten waren mit Kleber zusammengebunden und unter doppelten Böden von mit Seegurken gefüllten Kisten versteckt, sie sollten nach Laos geschmuggelt werden. Rund 15 Schildkrötenbabys starben. Die überlebenden Tiere wurden in den Schildkröten-Tierpark in Südfrankreich gebracht und dort aufgepäppelt.

Strahlenschildkröten sind geschützt, ihr Transport ist verboten. Experten zufolge könnten die Schildkrötenart in 40 Jahren ausgestorben sein. In freier Wildbahn leben die Tiere im Süden von Madagaskar, sie können 100 Jahre alt werden.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

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