Bereits 43 Fälle

Geldautomaten-Sprengungen verursachen Millionenschäden

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Gesprengter Sparkassen-Geldautomat in Mönchengladbach-Venn: Nordrhein-Westfalen wird seit März von Banden heimgesucht, die reihenweise Geldautomaten in die Luft jagen, um an das Bargeld zu kommen.

Düsseldorf - Eine Serie von Geldautomaten-Explosionen in Nordrhein-Westfalen hat in diesem Jahr bereits Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro angerichtet.

Das teilte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes in Düsseldorf mit. Nordrhein-Westfalen wird seit März von Banden heimgesucht, die reihenweise Geldautomaten in die Luft jagen, um an das Bargeld zu kommen. Landesweit 43 Fälle zählen die Ermittler seit Jahresbeginn.

Damit liegt der Schwerpunkt dieser Taten deutlich im bevölkerungsreichsten Bundesland: Bundesweit waren es nach Angaben des Bundeskriminalamts bis zum 10. November 63 Fälle.

"Die Täter sind nie länger als fünf Minuten am Tatort", berichtet die LKA-Sprecherin. In dieser Zeit haben sie den Geldautomaten präpariert, ein Gasgemisch eingeleitet, zur Explosion gebracht und aus in den Trümmern das Bargeld mitgenommen. Bei der Schwere der Detonationen und der Gebäudeschäden sei es "pures Glück", dass noch niemand verletzt wurde.

dpa

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