Gabriel: Deutschland will Frankreich in Mali unterstützen

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Gabriel sprach Hollande sein persönliches Mitgefühl nach den Anschlägen vom 13. November aus. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Paris (dpa) - Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) hat Frankreich die Unterstützung der Bundesregierung beim militärischen Einsatz in Mali zugesagt.

"Natürlich werden wir Frankreich helfen", sagte Gabriel nach einer Begegnung mit dem französischen Staatspräsidenten François Hollande am Samstag in Paris. Wenn die Franzosen Entlastung in Mali wollten, "dann werden wir sie natürlich auch dabei unterstützen", sagte er der ARD. Bislang gebe es noch keine konkreten Anforderungen. Er erwarte aber, dass die französische Regierung dies in den nächsten Tagen konkretisieren werde.

Der Wirtschaftsminister und Vizekanzler ist das erste Mitglied der Bundesregierung, das nach den Anschlägen nach Paris gereist ist. Am Mittwoch wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in die französische Hauptstadt kommen. Hollande sagte der ARD, die Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland seien sehr, sehr eng. Der französische Staatspräsident dankte allen Deutschen für ihr Mitgefühl und das vielfältig zum Ausdruck gebrachte Beileid.

Gabriel sprach Hollande sein persönliches Mitgefühl nach den Anschlägen vom 13. November aus. Er sei mit seiner Frau und Tochter gekommen, weil es ihnen sehr nahe gehe, sagte Gabriel. Am Platz der Republik (Place de la République), an dem die Menschen das zentrale Monument mit einem Blumen- und Lichtermeer umgeben haben, wollte Gabriel der 130 Todesopfer der Terroranschläge in Paris gedenken. 

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