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Flüchtling mit Merkel-Foto: Die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin findet im Kreis der Ministerpräsidenten auch aktive Unterstützer.

Flüchtlingspolitik

Diese zwei Landes-Chefs unterstützen Merkels Kurs

Bremen - Nach ihren jüngsten Äußerungen zur Flüchtlingspolitik hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Rückendeckung aus SPD und CDU bekommen.

„Die Kanzlerin hat einen Plan und der ist auch gut“, sagte Schleswig-Holsteins sozialdemokratischer Ministerpräsident Torsten Albig am Donnerstag am Rande der Ministerpräsidentenkonferenz in Bremen. „Alles, was sie gestern gesagt hat, ist richtig und kann nur unterstützt werden. Wir schaffen das auch (in Schleswig-Holstein).“

Merkel hatte am Mittwochabend in der ARD-Talkshow „Anne Will“ deutlich gemacht, dass sie an ihrem Kurs in der Flüchtlingspolitik festhalten will. „Wir schaffen das, da bin ich ganz fest davon überzeugt“, bekräftigte die CDU-Vorsitzende. Die Deutschen hätten die besten Voraussetzungen, diese Krise zu bewältigen. Es gebe keine einfachen Lösungen, und es sei nun mal nicht möglich, die Grenze zu schließen. „Es gibt den Aufnahmestopp nicht.“

Auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gab Merkel Rückendeckung. „Eins ist doch klar, dass wir das schaffen. Eins ist auch klar, ich würde unsere Möglichkeiten so beschreiben: Wir sind unendlich hilfswillig, aber unsere Möglichkeiten sich begrenzt.“ Dazwischen müsse eine vernünftige Lösung gefunden werden. Dies sei eine historische Herausforderung. Es sei nicht richtig, permanent in Alarmismus zu verfallen, betonte Bouffier. „Wir können und wollen in Deutschland keinen Zaun bauen.“

Die Regierungschefs der Bundesländer treffen sich bis Freitag zur Ministerpräsidentenkonferenz in Bremen. Das kleinste Bundesland hat seit 1. Oktober den Vorsitz in dem Gremium. Außer Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) nehmen alle Länderregierungschefs teil.

dpa

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