Fahrer stirbt

Unglück bei Münster: Auto von Zug gerammt

Münster - Die Folge eines Zusammenpralls von Zug und Auto in Münster ist schon dramatisch: Ein Mann stirbt. Und dann nähert sich auf dem anderen Gleis der zweispurigen Strecke ein Güterzug mit brennbarer Ladung.

Der tödliche Zusammenprall eines Zugs mit einem Auto in Münster hat sich am Samstag erheblich auf den Bahnverkehr zwischen Norddeutschland und dem Ruhrgebiet ausgewirkt. Mehrere Züge wurden umgeleitet und verspäteten sich. Am Mittag wurden die Sperrungen aufgehoben. Es werde aber weiter mit Verzögerungen gerechnet, sagte eine Bahnsprecherin. Ein Intercity, der aus Emden kam, hatte an einem Bahnübergang ein Auto gerammt. Der Autofahrer starb.

Nach Angaben der Polizei war der Wagen trotz geschlossener Halbschranken auf die Gleise geraten. Der Intercity schleifte das Auto mehrere Hundert Meter mit sich, bevor der Zug ohne zu Entgleisen zum Stehen kam. Auf dem Nachbargleis war zu dem Zeitpunkt ein mit brennbarer Flüssigkeit beladener Güterzug unterwegs, der neben der Unfallstelle zum Halten kam. Die Ladung mit Diesel entzündete sich jedoch nicht. Die Reisenden im Intercity blieben unversehrt, der Zugführer erlitt einen Schock, teilte die Polizei mit. Die Unfallursache wird noch ermittelt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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