Die Politiker wollen gemeinsame Ziele festlegen

EU-Minister beraten über Flüchtlingskrise

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Während die Politiker der EU um Quoten streiten, läßt der Andrang auf die Grenzen nicht nach. Foto: Gyorgy Varga, dpa

Brüssel (dpa) - Über die Flüchtlingskrise beraten die zuständigen EU-Minister heute in Luxemburg. Am Morgen treffen sich zunächst die EU-Innenminister. Sie wollen Maßnahmen beschließen, um abgelehnte Asylbewerber schneller wieder in ihre Heimat zurückschicken zu können.

Zudem beraten sie über die geplante EU-weite Liste sicherer Herkunftsländer, in die Flüchtlinge abgeschoben werden können. Die Liste ist aber noch nicht beschlussreif, da nach wie vor der Status der Türkei umstritten ist.

Am frühen Abend kommen die EU-Innen- und Außenminister in Luxemburg mit ihren Amtskollegen aus dem Westbalkan und anderen Ländern mit vielen Flüchtlingen wie der Türkei, dem Libanon und Jordanien zusammen.

Dabei wollen die Politiker gemeinsame Ziele festlegen. Es geht etwa um die Flüchtlingslager in der Türkei, eine bessere Sicherung der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland sowie den Kampf gegen Menschenhändler.

Für Deutschland sind Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in Luxemburg.

EU-Ministerrat zur Westbalkankonferenz

EU-Ministerrat zum Treffen der EU-Innenminister

Hintergrundpapier zum Treffen - Englisch

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