Elektromobilität treibt Conti-Antriebssparte ins Minus

+
Continental will den Bereich für Antriebe von Elektro- und Hybridautos neu aufstellen. Foto: Julian Stratenschulte

Hannover (dpa) - Der schleppende Anlauf der Elektromobilität hat dem Autozulieferer Continental Belastungen in dreistelliger Millionenhöhe eingebrockt.

Die Antriebssparte des Dax-Konzerns verbuchte im dritten Quartal 2014 vor Zinsen und Steuern gut 263 Millionen Euro Verlust, nachdem im Vorjahresquartal noch knapp 50 Millionen Euro positiv zu Buche geschlagen hatten. Conti erklärte den Dämpfer am Dienstag mit 334 Millionen Euro einmaligen Aufwendungen, darunter Abschreibungen. Ein Teil davon entfällt auf das Ende der Batterie-Gemeinschaftsfirma mit dem koreanischen Partner SK Innovation, die Conti zufolge am anziehenden Wettbewerb scheiterte. Trotz der teilweisen Belastung sieht sich der Konzern aber insgesamt auf Kurs zu seinem Jahresziel.

Conti Geschäftsberichte

Meistgelesen

Zwei Touristen sterben bei Erdbeben in der Ägäis

Zwei Touristen sterben bei Erdbeben in der Ägäis

Neun Gründe, warum Deutschland nicht härter gegen Erdogan durchgreift

Neun Gründe, warum Deutschland nicht härter gegen Erdogan durchgreift

Urlaub in der Türkei: Wem das Ausbleiben der Deutschen schadet

Urlaub in der Türkei: Wem das Ausbleiben der Deutschen schadet

Bundesfinanzminister Schäuble vergleicht die Türkei mit der DDR

Bundesfinanzminister Schäuble vergleicht die Türkei mit der DDR

IWF will Griechenland mit weiteren Milliarden helfen

IWF will Griechenland mit weiteren Milliarden helfen

66-Jähriger stirbt bei Unfall auf L453

66-Jähriger stirbt bei Unfall auf L453

Kommentare