Streit eskaliert

Frau ruft Polizei – weil sie keine Drogen vom Dealer bekommt

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Drogen von Dealer nicht bekommen: Eine Frau ruft die Polizei Kaiserslautern (Symbolfoto)

Diese Aktion ist nicht wirklich clever: Eine Frau will von einem Dealer Drogen kaufen. Doch als er keine rausrückt und handgreiflich wird, ruft sie die Polizei aus Kaiserslautern:

  • Eine Frau (31) will von einem 44-Jährigen Drogen kaufen.
  • Sie gibt ihm Geld, doch der Dealer rückt kein Rauschgift raus.
  • Die Situation eskaliert und es kommt zum Streit.
  • Die Frau ruft die Polizei – und leitet damit sich selbst ein Ermittlungsverfahren ein.

Kaiserslautern - Mit dieser Aktion schießt sich eine 31-jährige Frau ein Eigentor. Denn nachdem sie von ihrem Dealer keine Drogen bekommt, ruft sie die Polizei. Die skurrile Situation ereignet sich am Mittwoch (20. November) in Kaiserslautern. Die Frau will von dem Drogendealer einen Brocken Haschisch kaufen, gibt ihm hierfür auch das verlangte Geld. Doch als der 44-Jährige die Scheine eingesteckt hat, verweigert er die Herausgabe der Drogen – und die Situation eskaliert.

Kaiserslautern: Drogen nicht bekommen – Frau ruft die Polizei

Der Dealer und die Frau geraten wegen der Drogen in einen heftigen Streit. Dabei bespuckt die 31-Jährige den Mann, woraufhin dieser mehrmals auf sie einschlägt. Wie ludwigshafen24.de* berichtet, wählt die Frau aus Kaiserslautern daraufhin den Notruf und alarmiert die Polizei

Die Beamten rücken sofort aus und finden bei einer Durchsuchung des Drogenhändlers einen Teleskop-Schlagstock. Dieser wird sichergestellt. Allerdings fehlt vom Haschisch jede Spur.

Kaiserslautern: Drogen nicht bekommen und Notruf gewählt – Ermittlungen gegen Anruferin

Wie die Polizei Kaiserslautern mitteilt, geben Zeugen den Hinweis, dass der Dealer die Drogen in einer Hofeinfahrt versteckt hat. Und tatsächlich finden Beamte mit Hilfe von Drogenspürhunden das Versteck. Es handelt sich um wenige Gramm Haschisch. 

Gegen die 31-Jährige und den Dealer leitet die Polizei ein Ermittlungsverfahren ein. Sie müssen sich unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Erst vor wenigen Tagen fand in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz eine große Razzia statt. Dabei fanden die Beamten 47 Kilogramm Marihuana und Schusswaffen. Darüber berichtete ludwigshafen24*.de.

*ludwigshafen24.de ist Teil des bundesweitn Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

pol/jol

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